„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“„Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“

Die Goldene Regel ist ein ethisches Prinzip menschlicher Verhaltensweise, das in fast allen Kulturen und Religionen verankert ist. Sie ist eine allgemein gültige Wahrheit, einfach zu verstehen, überzeugend und effektiv - ein Grundsatz, der nie an Bedeutung verlieren wird, wie ein "unauslöschliches Licht", das uns immer begleitet und so zu einem Punkt der Hoffnung und Würde für jeden Menschen wird. Es hilft, sich in den anderen einzufühlen und seine Situation verstehen zu können; das was er sich wünscht und was er braucht, zu erkennen und denjenigen wahrzunehmen und wertzuschätzen, der neben mir steht. Wenn wir so leben, entsteht immer auch Gegenseitigkeit - die universelle Geschwisterlichkeit

.
Es gibt ein Gesetz, das sich in zahlreichen heiligen Schriften der Religionen aus aller Welt findet. Es ist einmalig in seiner Art, da es in allen Kulturen vertreten ist: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst." Oder in anderen Worten, "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ Dieses Gesetz ist so wertvoll, dass es die "Goldene Regel" genannt wird! In verschiedenen Formen findet sie sich in den heiligen Schriften der großen Religionen und in den Weisheitsschriften zahlreicher Kulturen.
JUDENTUM: "Was für dich schmerzhaft ist, füge auch deinen Mitmenschen nicht zu. Das ist das Gesetz der Thora. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst."
CHRISTENTUM: "Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin ist das Gesetz und die Propheten. Wer sagt: 'Ich liebe Gott und hasst seinen Bruder', der ist ein Lügner, denn, wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht!"
ISLAM: "Der ist kein wahrhaft Gläubiger, der seinem Nächsten nicht das gleiche erweist, was er sich selber zu liebe tut. Handle allen Menschen gegenüber so, wie du wünschst, dass sie es dir gegenüber tun, und füge anderen nichts zu, das du nicht von ihnen erleiden möchtest."
BUDDHISMUS: "Hass kommt nicht durch Hass zur Ruhe, sondern durch Liebe. Alle Wesen sehnen sich gleich dir nach Leidbefreiung und -erlösung. Erweise darum anderen die gleiche Liebe, Güte und Barmherzigkeit, die du von ihnen erwartest."
HINDUISMUS: "Das ist das Gesetz: Füge anderen nichts zu, was, wenn es dir geschähe, dir Leid verursachen würde. Der Weise handelt anderen gegenüber so, wie er von ihnen behandelt zu werden wünscht."
KONFUZIANISMUS: "Das Gesetz des Lebens, das Gesetz der Gegenseitigkeit gebietet: Tue anderen nichts an, was du nicht von ihnen erleiden möchtest. Verhalte dich jedem Wesen gegenüber so, wie du es wünschst, dass er dir begegnet."
JAINISMUS: "In Freude und Glück, wie in Leid und Not sollen wir alle Wesen so sehen, wie wir uns selbst sehen und jeden so behandeln, wie wir von ihm behandelt werden möchten."
SIKHISMUS: "Wie du dich selbst wertest und behandelst, so werte und behandle auch die anderen. Dann wirst du ein Teilhaber des Himmels. Erkenne alle Wesen als dir verwandt und brüderlich verbunden, denn ein jedes Herz ist Träger des göttlichen Lichtes."
TAOISMUS: "Betrachte deines Nächsten Glück und Leid als dein eigenes Glück und Leid und trachte, sein Wohl wie dein eigenes zu fördern und zu mehren. Erweise jedem Wesen Gutes, ohne nach dem Lob zu schielen."
BAHA'I: "Bist du Gerechtigkeit,dann wähle für andere nur was du für dich selbst wählst. Lass deine Taten Vorbilder und Führer für alle Menschen sein. Gesegnet der, der in jedem Menschen seinen Bruder erkennt und sich allen Wesen gegenüber hilfreich verhält."
ZOROASTRISMUS: "...eins ist somit, anderen alles das nicht anzutun, was einem selbst nicht wohltut."
TRADITIONELLE AFRIKANISCHE RELIGIONEN: "Was du anderen gibst (oder tust), das wird auch dir gegeben (getan) werden"
X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -